Der D'Annunzio Preis 2010 geht an Nathan Zach

Israelianischer Poet referiert über die Nomadenseele der Menschheit

Als die Schüler des Galilei Gymnasium in Pescara Nathan Zach nach der Bedeutung dessen Poesie fragten, gab der israelianische, soben mit dem internazionalen "D'Annunzio" Preis ausgezeichnete, Poet ohne sich von dem vorherigen unvervohergesehenen Stromausfall aus der Fassung bringen zu lassen, zur Antwort
"Es ist das, was das wenige Licht, das wir in unseren Herzen haben konserviert". "Für mich" hat er kurz zuvor erklaert "ist es eine Ehre den Preis zu erhalten, der nach dem Autor benannt ist, den ich in meiner Jugendzeit immer las". So hat der "Mann auf Reisen", wie sich Zach zu nennen liebt, von Edoardo Tiboni (Präsident des Studienzentrums D'Annunzio) und dem Vorsitzenden der Fakultät für Literatur Stefano Trinchese, die so angesehene und prestigvolle Auszeichnung von 10.000 Euro sowie die Preistafel, ausgeschrieben von der Universitaet D'Annunzio und dem Dannunzianischen Studienzentrum.

Nathan Zach reiht sich damit in die Liste namhafter Preisträger ein, die den Preis seit dessen Gründung 2003 erhalten haben. Darunter Autoren neuzeitlicher Poesie wie Yves Bonnefoy, Mario Luzi, Adonis, Hans Magnus Enzensberger, Mark Strand oder Evgenj Evtushenko.
Proffessor Trinchese hat betont, dass die Wahl Zach's auch eine Möglichkeit ist, an das Verhältnis der hebräischen und europäischen Kulturen zu erinnern.
"In seinen Stücken" so sagt er "ließt man die filigrane Geschichte der europäischen und mediterranen Kultur".

Geboren 1930 in Berlin, Vater Deutscher, Mutter Italienerin, wanderte Zach unter dem NS Regim mit seiner Familie nach Palestina aus und behauptet sich dort heute als einer der angesehensten Autoren der israelischen "New wave" Poesie. Dozent an der Universität und Theater Direktor. Zach ist Autor vielzähliger gesammelter Poesie Werke, welche in 16 Sprachen übersetzt wurden. Unter diesen auch das Werk "Dal momento che sono nei paraggi" (israelischer Preis 1995) und die Antologie "Sfavorevole agli addii" (Int. Poesie Preis Camaiore 2000).

Zach hat viele Ehrungung und Auszeichnungen in Israel und in Europa erhalten; 1993 zusammen mit dem syrischen Poeten Adonis hat er den Internazionalen Feronia Preis in Rom erhalten. In Italien werden seine Bücher von den Verlegern Donzelli und Einaudi pubbliziert. "Das kulturelle Nomadentum von Nathan Zach und sein plurilinguismus" so Professor Quiriconi "sind wie Reichtum zu lesen und zur selben Zeit ein Zeichen der Einfachheit. Seine Art sich auszudrücken und die Probleme von welchen er schreibt machen aus Ihm einen Autor, der nicht nur an die spezifische hebräische Geschichte gebunden ist. In seiner Arbeit kommt das Nomadentum als grossens Thema, in dem man den Ulissismus des 1900 Jahrhunderts wiedererkennt!".

Die Worte von Zach sind direkt, präziese, ironisch und die authenzität ihrer Aussage ist stark. "Ein Poet ohne Sentimentalismus" sagt die Präsidentin des Studienzentrums D'Annunziano Lucilla Sergiacomo.

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