"Ein Tag im Rollstuhl" in Pescara

Am Donnerstag haben politiker und Bürger in Pescara einen Tag lang erlebt, was es heißt behindert zu sein. Die Kreisverwaltung hat den Tag "Leben ohne Schranken" organisiert, der Menschen ohne Behinderung die Alltagsschwierigkeiten mit Rollstuhl oder als Blinder nahe bringen sollte.
Die Aktion hat das Interesse vieler Menschen geweckt und die zur Verfügung gestellten Rollstühle wurden nach einigen Anfangshemmungen rege genutzt. Auch Politiker waren unter den Neugierigen. So ließen sich auch der Präsident der Provinz und der zweite Bürgermeister Pescaras die Augen verbinden. Die Erfahrung dabei: "Man achtet viel mehr auf Geräusche und fühlt sich unsicher."
Menschen mit und ohne Behinderung konnten außerdem bei der Veranstaltung konkrete Kommentare und Vorschläge abgeben, wie das Leben in der Stadt Pescara für Behinderte einfacher, alltagstauglicher gestaltet werden könnte.

Behinderung

Das ist eine total klasse Aktion, denn dadurch wird das gegenseitige Verständnis und die gegenseitige Achtung von Behinderten und Nicht-Behinderten einmal wirklich gefördert. So etwas müßte überall Schule machen.

Thomas Konstantin

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