Nationalpark Majella


Schild: "Parco Nazionale della Maiella"
Schild: "Parco Nazionale della Maiella"
Blick vom Majella auf den Gran Sasso
Blick vom Majella auf den Gran Sasso

Verwaltung: Ente Parco Nazionale della Majella
Sitz: Palazzo Di Sciascio, via Occidentale n. 6, 66016 Guardiagrele (CH)
Tel: 0871/80371
Fax: 0871/8037200
eMail: info@parcomajella.it
Internet: www.parcomajella.it

Planungsbüro:
Casa Nanni, 67030 Campo di Giove (AQ)
Tel. 0864/408501 - Fax 0864/4085350

Größe: über 74 ha
Provinzen: Pescara, L'Aquila, Chieti.
Gründung: 1991

Parco Nazionale della Majella ist nicht nur reich an wilder Natur sondern auch an g eschichtlichen, architektonischen und archäologischen Zeichen. Dieses Gebiet wurde nämlich seit der neolithischen Zeit bewohnt, als Gruppen von Homo herectus den natürlichen Reichtum des Gebiets verwendeten, um Nahrung zu haben. Zeichen aus dieser Zeit wurden bei Valle Giumentina, Grotta degli Orsi und Grotta del Colle gefunden.
In den nächsten Jahrhunderten wurde Majella durch eine Landwirtschaft gekennzeichnet, die die Landschaft und die Verwendung des natürlichen Reichtums beeinflusste.
Dafür gibt es viele Zeichen wie die Hütten in Tholos, die befestigten Dörfer von Castra di Salle, Musellaro, Roccamorice, Lettomanoppello; die Klosterdörfer von San Clemente a Casauria, San Liberatore a Majella, San Salvatore a Majella, San Tommaso di Paterno, Santo Spirito a Majella; sowie die Eremitagen von Sant'Onofrio di Serramonacesca, Santo Spirito und San Bartolomeo di Legio in der Nähe von Roccamorice, Sant'Onofrio al Morrone, San Giovanni all'Orfento.
Für lange Zeiten wurde das Gebiet der Majella von Banditen und Räubern beherrscht. Davon gibt es noch heute wichtige Zeichen wie die Gravierungen auf dem Stein, der "Tavola dei Briganti" genannt ist. Wichtige geschichtliche Zeichen gibt es auch in Caramanico Terme - gotische-romanische Kirche von S. Maria Maggiore und Kirche von S. Tommaso (XII Jh.) mit Architraven, Rosetten und Fresken des III Jahrhunderts. Pacentro ist ein pittoreskes mittelalterliches Dorf mit Resten des Schloßes Caldora-Cantelmo vom XIV Jh. und die Kirche von S. Maria Maggiore (XV Jh.). Salle bewahrt die Reste des Castello di Salle; und noch Tocco da Casauria; Pennapiedimonte; Pescocostanzo mit seinen schönen Palasten der XVI und XVII Jahrhunderte und der Basilica di S. Maria del Colle (XI Jh.), die 1466 wiederaufgebaut wurde. Und dann Guardiagrele mit der romanischen Kirche von S. Maria Maggiore (XI Jh.) und der Kirche von S. Francesco. Sulmona - Kathedrale, Palazzo Tabassi, Kirche der Annunziata, vom Jahre 1320, Badia Morronese o di S. Spirito, im XIII Jh. von Pietro da Morrone errichtet und in der Nähe das Santuario di Ercole Curino (I Jh. v.Chr.).